„Ein Mann mit Ideen“

Kommunalpolitik

SPD nominiert Reimund Zeitler zum Bürgermeister -Kandidaten –Stadtratsliste vorgestellt

Die SPD hat nominiert, die Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 16. März ist komplett und wurde von den Mitgliedern einstimmig abgesegnet.

„Wir sind stolz auf diesen Wahlvorschlag, der ein breites Spektrum unserer Bevölkerung widerspiegelt. Wir stehen geschlossen hinter dieser Liste, das eindeutige Votum ist dafür ein Beweis“, betonte Stefan Seitz.

Gute Gründe, Reimund Zeitler als Bürgermeisterkandidat vorzuschlagen, nannte Werner Sauer.„Zeitler hat schon viele politische Ämter bekleidet. Er ist ein Mann mit Ideen, der sich mit ganzer Kraft einbringen wird. Zeitler ist der richtige Kandidat für das Bürgermeisteramt, mit großem sozialen Engagement und bei den Bürgern beliebt.“ An die Mitglieder richtete Sauer den Appell: „Werben wir für Reimund Zeitler ,denn jede Stimme zählt.“

Mit einem kurzen Rückblick eröffnete Seitz am Mittwoch die Nominierungsversammlung der SPD im „Oberpfälzer Hof“. Groß war die Freude über die zahlreichen Besucher und vor allem auch über die Präsenz vieler junger Mitglieder, deren Interesse sich auch auf der Kandidatenliste widerspiegelt.

Stadtgeschehen mitgeprägt

„Auch wenn die SPD in den vergangenen sechs Jahren nicht die Mehrheit hatte, so hat sie trotzdem das Stadtgeschehen mitgeprägt und mitgestaltet. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“ An die Anwesenden appellierte Seitz, am 16. März die Mehrheitsverhältnisse zu ändern.

Mit einer emotionsreichen Rede stellte sich Bürgermeisterkandidat Zeitler vor, wobei seine politische Laufbahn, die vor sechs Jahren begann, den Schwerpunkt setzte.„Damals wurde ich von Listenplatz 16 auf Rang 6 in den Stadtrat gewählt. Es war ein wunderschönes Gefühl, so viel Vertrauen zu genießen.“ Er habe sich in den vergangenen Jahren die Arbeit im Stadtrat sehr genau angesehen. Dabei habe er festgestellt, dass Entscheidungen am schnellsten und einfachsten gefällt werden, je mehr sie kosten. „Ich finde es zwar gut, wenn um Entscheidungen gestritten wird. Als Stadtrat hätte ich aber auch so manches mal die Bürger in die Entscheidung mit einbezogen.

Denn meine Devise lautet: "Nicht über oder für den Bürger entscheiden, sondern mit dem Bürger.“

Als positiv bezeichnete Zeitler die Zusammenarbeit der Fraktionen, zum Beispiel beim Thema Gewerbegebiete.„Alle Mitglieder im Stadtrat haben die Entscheidungen mitgetragen, neue Gewerbegebiete auszuweisen und dafür auch in finanzielle Vorleistung zu gehen. In diesem Zusammenhang muss man aber auch einmal den Dank weit in die Vergangenheit richten, als die Stadträte und Bürgermeister der letzten Jahrzehnte die Notwendigkeit erkannten, hier tätig zu werden, um den Weg für weitere Firmenansiedlungen frei zu machen.“ Leider funktioniere das aber nicht immer so. Bei manchen Projekten bekäme man nicht die Zeit sie durch zu denken, von der Bürgerbeteiligung ganz zu schweigen.

„Ich kann es“

„Warum will ich Bürgermeister werden?“
Die Begründung Zeitlers lautete: „Diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe mich genau an meine Regeln gehalten und mich gefragt: Was hängt alles an dem Amt? Was kommt auf mich zu? Welche Voraussetzungen braucht man? Am Ende stand die klare Entscheidung: Ich will Bürgermeister von Windischeschenbach werden.
Ich weiß, dass ich es kann.“

20 Kandidaten
Die Liste der SPD für die Kommunalwahl am 16. März2014 steht.
20 Kandidaten, ein Querschnitt durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten, bewerben sich um einen Sitz im Stadtparlament.

Reimund Zeitler (50 Jahre) führt auf Platz 1 die Liste an.
Es folgen: 2. Maria Adam (46 Jahre);
3. Werner Sauer (61);
4. Silvia Zeitler (49);
5. Stefan Seitz (50);
6. Angela Erfurt (66);
7. Rupert Fröhlich (54);
8. Katja Stessmann (27);
9. Matthias Friedrich (19.);
10. Renate Nastvogel (44);
11. Tarik Kahraman (19);
12. Elke Bannert (42);
13. Thomas Hallschmid (46);
14. Annemarie Tögel (67);
15. Holger Schinner (43);
16. Waltraud Haberkorn(64);
17. Uwe Dombromski (51);
18. Michaela Grüner (40);
19. Thomas Blechinger (50);
20. Waldemar Hampl (69).
Ersatzkandidaten: Robert Friedrich und Josef Albrecht.

Auf der Kreistagsliste kandidiert
auf Platz
6 Maria Adam;
28. Silvia Zeitler;
40. Stefan Seitz;
43. Reimund Zeitler.

Text u. Bild: "Der neue Tag" Adolf Beckert

 
 

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